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Results 191 to 193 of 193
  1. #191
    Noch immer neben seiner verletzten Gefährtin sitzend, sah Simba zu wie Rafiki sich die Fremden der Reihe nach vornahm. Dabei bewunderte er die offene Art des schrägen Mandrills, der über die Zeit hinweg zu einem guten Freund des Königshauses geworden war.
    Unter den Patienten befand sich auf der rotmähnige Junglöwe, der soeben mit einem Maul voll Pflanzen zurück gekehrt war. Rafiki schien mit der Arbeit des Löwen zufrieden und so war auch Simba ein wenig erleichtert. Nun gab es vielleicht wirklich Hoffnung.

    Besorgt und gedankenverloren sah der junge König ein weiteres Mal auf seine Königin hinab. Er besann sich erst wieder, als Rafiki ihn dazu aufforderte zu helfen.. etwas worauf er die ganze Zeit gewartet hatte.

    Wie? Was? Ja.... natürlich.
    Wie Rafiki ihn gehießen hatte, legte Simba seine Pfoten dicht an Nalas Kopf und stützte ihren Nacken, so dass sie still lag und sich nicht bewegen konnte. Er tat es einfach, weil er Rafiki vertraute, denn nur der Mandrill würde Nala retten können, sonst niemand. Deshalb versuchte Simba auch nicht weiter nachzudenken, denn es führte ja ohnehin zu nichts.
    Während der junge Löwe den Kopf der Königin aufrecht hielt, sah er zu wie Rafiki das frische Gemisch in ihren Rachen kippte. Der Geruch der Flüssigkeit ließ sich nur schwerlich definieren, doch offenbarte er ganz deutlich, dass es sich hierbei um keinen königlichen Geschmack handeln würde, aber das war auch völlig gleich, denn es ging immerhin um Nalas Leben und das ihres Jungen... dem zukünftigen König.
    RP-Character, gespielt vorübergehend von CoVou
    ; Avatar basiert auf Atimons Clipart

  2. #192
    Erfahrener Benutzer Nala's Avatar
    Join Date
    29.09.2005
    *Auch wenn Simbas treue Gefährtin die ganze Zeit über nichts sagte oder sich sonst irgendwie erkenntlich zeigte, so taten ihr Simbas Zärtlichkeiten innerlich gut. Zum ersten Mal an diesem Tag fühlte sie sich wieder richtig sicher und geborgen. Und alleine schon seine bloße Anwesenheit gab Nala die Kraft, ihre Bauchschmerzen und alles noch kommende zu ertragen. Allerdings hoffte sie natürlich insgeheim, dass sie den Gipfel ihres Leids schon überwunden hatte und das die ihr nun gegönnte Ruhe und Simbas leibevollen Streicheleinehiten an ihrem Hals noch lange anhalten würden.

    Aber auch ihren anderen alten und neu hinzugewonnenen Freunden war Nala von tiefsten Herzen dankbar.
    So konnte sie es zum Beispiel kaum glauben, dass die weiße Wölfin ATimon, welche sich anscheinend gerade selbstlos zurückgezogen hatte, heute Nacht ihr eigenen Leben für sie aufs Spiel gesetzt hatte. Und wie gerade sie Zira an das Fell gegangen war, und das obwohl sie doch die Kleinste gewesen war, war so unglaublich, so dass es Nala noch immer nicht richtig fassen konnte.
    Aber auch die schwarze Leopardin Rumi hatte sich an diesem Abend bei der Königin mehr als nur einen Gefallen verdient. Dabei hätte Nala gerade noch von ihr am ehesten erwartet, dass sie sich doch nicht in ihr fremde Angelegenheiten einmischen würde, wenn dabei ihre eigene Gesundheit so dermaßen hätte darunter leiden können. Denn bisher war die junge Königing immer der Ansicht gewesen, dass gerade Leoparden das Schicksal von Fremden in der Regel nur sehr wenig kümmerte. Aber nun schwirrten Nala bei den Gedanken an die schwarze Leopardin nur noch der Augenblick durch den Kopf, wo sie gemeinsam an Ziras Hinterpfoten zerrten und sie beinahe zu fall gebracht hätten. Ihr Mut war einfach bewundernswert und sie war ernsthaft am überlegen, ob sie nicht ihre erste eventuelle Tochter auf den Namen "Rumi" würde taufen sollen. Oder wie sonst könnte Nala ihr sonst nur jemals für ihre Hilfe danken?
    Den größten Respekt in den Augen der Anführerin des geweihten Landes hatte sich jedoch der rotmähnige Löwe Raku errungen. Denn er war es letztendlich gewesen, der während des Kampfes sich mit Heldenmut Ziras Zähnen und Klauen gestellt und sie damit alle gerettet hatte. Ob er wohl schon einem Rudel angehörte? Und wenn nein, ob er vielleicht im geweihten Land bleiben würde, wenn sie und Simba in darum bitten würden? Zwar war Simba als alleiniger Löwe des Rudels durchaus stark genug, um das Land wenn nötig alleine zu verteidigen. Aber nichtsdestotrotz gefiel Nala der Gedanke, dass ihr Gefährte im Ernstfall in dem tapferen Junglöwen Raku noch einen Kampfkameraden würde haben können.

    Während Nala über die Taten und eventuellen Belohnungen ihrer Helfer nachdachte, wurden ihre Schmerzen von Ziras Prankenschlag gegen ihren Bauch immer stärker, welche sie doch tatsächlich für eine kleine Weile vergessen hatte. Doch nun pochten ihre dortigen Nerven und Nala hoffte und betete, dass es trotz allem ihren noch ungeborenen Jungen dort gut ging und ihnen nichts schwerwiegendes zugestoßen war. Was die Löwin allerdings noch merkte war, dass es schon eine gute Weile her war, seit Rafiki, der alte Schamane und Heilkundige der Familie, bei ihr gewesen war. Zwar hatte Nala seine Berührungen am Anfang nicht gespürt, aber sehr wohl doch seine Anwesenheit. Mit einen Ohr hatte sie dann noch halbschlafend mitbekommen, wie er Raku zum Fluß geschickt hatte, um eine bestimmte Zutat zu holen. Aber nun war der Junglöwe vor kurzem schon wieder zurückgekommen.
    Gerade als Nala daran dachte, dass Rafiki wohlmöglich auch nichts gegen ihre Schmerzen und ihr Leid tun konnte, kam er mit seiner Medizin zu ihr. Zwar redete der ehrwürdige Schamane der jungen Königin gut zu und versuchte damit sie auf den kommenden schon übel riechenden Trank vorzubereiten. Aber der Geruch war nichts im Vergleich zu dem Geschmack. Nala japste. Zwar war die junge Königin durch ihre Vergangenheit, auch was die Auswahl ihrer Mahlzeiten anbelangte, alles andere als zimperlich, aber dies weckte unweigerlich sämtliche Würgereflexe in ihr aus. Zum Glück oder zum Pech, je nachdem von welcher Seite aus man es sah, hielt Simba ihren Kopf so hoch und Rafiki ihren Mund so fest zu, so dass sie keine andere Möglichkeit hatte, dass vorerst Hochgewürgte wieder runterzuschlucken. Und währe sie in anderen Umständen gewesen, so hätte sie sich nach Leibeskräften gewehrt auch nur einen weitern Schluck davon zu nehmen. Aber gegen die Kraft ihres um sie besorgten Löwen, war Nala heute Nacht einfach nur machtlos.
    Es dauerte danach noch ein paar Momente, bis der Wille der Löwin ihren Magen besiegt hatte und bis die Beiden ihren Kopf wieder ohne Folgen auf den Boden legen konnten.

    Auch wenn man immer sagte, dass schlecht schmeckende Medizin am besten hilft, so hatte der Trank für Nala zunächst jedoch nicht die Wirkung, welche sie sich noch zuvor erhofft hatte. Denn anstatt ihre Schmerzen zu lindern, war der Königin dazu noch ekelerregend schlecht und ihre Gedanken im Kopf fingen an, wie nach einem Schlag auf den selbigen, sich im Kreise zu drehen. Das letzte an was Nala noch einigermaßen klar denken konnte, war die Hoffnung auf Rafiki, dass er schon wissen würde was er mit ihr tat, bevor sie ein unruhiger Schlaf letztendlich übermannte.*
    Die Königin des geweihten Landes wird gespielt von Moonlight

  3. #193
    OOC: Da ich denke für diese Nacht RPG-technisch gesehen so ziemlich die Luft draussen sein sollte, habe ich es mir jetzt mal wieder erlaubt einen kleinen Zeitsprung zu machen. Falls aber jemand unbedingt noch eine Aktion starten möchte, oder das was ich gleich poste einfach unmöglich ist, so darf derjenige mir das sagen und ich seh zu, dass ich das ausgebessert bekomme.
    Was die Truppe ATimon, Timon und Pumbaa betrifft, so bin ich jetzt einfach mal davon ausgegangen, dass die Drei, kurz nach Rafikis Verschwinden, im Lager angekommen sind und sich ebenfalls schlafen gelegt haben.



    BIC:
    *Dem Schamanen tat die junge Königin leid, als er mit der Hilfe von Simba sie schon genau genommen dazu zwang den übelriechenden Trank zu sich zu nehmen. Und es besorgte ihn auch, wie wenig sich Nala noch dagegen wehren konnte. Zwar versuchte der Körper der erschöpften Löwin noch die Medizin wieder herauszuwürgen. Aber Rafiki konnte dies im Gegenzug mit Leichtigkeit und ganz einfach dadurch unterbinden, indem er ihren Mund solange mit seinen Händen zuhielt, bis er sicher sein konnte das Nalas Würgereflexe überwunden waren. Behutsam nahm er den Kopf der Löwin wieder in seine Arme und legte in vorsichtig, nachdem er Simba gedeutet hatte, dass er seine Gefährtin wieder loslassen konnte, wieder auf den Boden vor Simbas Pfoten.*

    "Ihr sollte jetzt versuchen zu schlafen" *, sagte er zu dem König, eher er selber nach ein paar Augenblicken bei dem Königspaar sich aufmachte und alleine im Wald verschwand.

    Im Gegensatz allen Anderen war für Rafiki noch nicht die Zeit gekommen sich schlafen zu legen und auszuruhen. Genau genommen lief dem Schamanen nun sogar die Zeit davon. Und durch die Dunkelheit der Nacht wurde die Aufgabe des Schamanen leider auch nicht einfacher.
    Nachdem er ein paar Schritte in den Wald getan hatte, blieb Rafiki kurz stehen und versuchte sich angestrengt an den Tag zurück zu erinnern, an welchem er das letzte Mal durch diesen Wald gekommen war. Angestrengt schaute er sich im fahlen Licht um und versuchte möglichst viele markante Stellen mit seinen Erinnerungen in einklang zu bringen. Wenn er sich noch recht erinnern konnte und er dazu noch das Glück hatte, dass sich seit seinem letzten Besuch nichts wichtiges verändert hatte, dann würde er das eine was er brauchte unweit dieser Stelle am Fuße des Felsens finden, an welchem gerade nun auch Nala, Simba, Rumi und Raku lagen. Und das zweite was Rafiki in dieser Nacht noch suchte, würde er auch an diesem Felsen, allerdings genau auf der anderen Seite, finden. Ohne einen weiteren Augenblick verstreichen zu lassen, lief der Affe los und verschwand nun selbst so tief im Unterholz des Waldes, so dass er die Rückkehr von dem Trio Timon, Pumbaa und ATimon nicht mehr mitbekommen würde.


    Die Sternbilder am Himmel und der vor kurzem aufgegangene Mond deuteten dem alten weisen Affen an, dass die Nacht ihren Zenit schon überwunden hatte, als er endlich und wie erwartet Nala erblickte, welche auf lautlosen Pfoten gerade alleine das Lager verlassen hatte. Lange hatte der Schamane in einem Gebüsch im Wald, nachdem er aus Sorge zu spät zu kommen schon früh sein Vorhaben wieder beendet hatte, auf die Königin gewartet, so dass er selber fast dabei eingeschlafen wäre. Mit einem leisen Gähnen machte Rafiki auf sich aufmerksam, bevor er auf das wenige Licht des Pfades hinaus und dann auf die trächtige Löwin zuschritt. Ungeachtet dem Missmut von Nala, dass sie, nachdem sie es mit größter Vorsicht geschafft hatte Simba und die Anderen nicht aufzuwecken, nun doch entdeckt worden war, verneigte sich Rafiki ehrfürchtig vor Simbas Gefährtin und sprach leise.*


    "Ihr kommt spät, meine Königin. Ich habe euch bereits schon lange erwartet."

    *Rafiki sah, wie sich der Gesichtsausdruck von Nala von dem Gefühl der Niedergeschlagenheit, über das Gefühl der völligen Verwunderung, in ein Gefühl der Erkenntnis verwandelte, als Simbas Gefährtin erkannte, welche Wirkung und Absicht Rafiki mit seinem widerlichen Trank beabsichtigt hatte. Für einen kurzen Moment konnte der alte Affe Nala noch zulächeln, ehe sie ihn unerwartet und plötzlich dankbar umarmte, so wie es seinerzeit Simba vor dem Besteigen des Königsthrones getan hatte.*

    "Danke." *,flüsterte Nala dem alten Freund der Familie zu, ehe sie ihre Umarmung wieder löste und Rafiki wieder frei lies. Und wie damals bei Simba so fielen dem alten Mandrill auch diesesmal wieder die Worte ein,*
    "Die Zeit ist gekommen,...
    ... Königin Nala."

    *Dann sprang der alte Schamane ein Stück weg von der Löwin, blickte freudig zurück und winkte ihr noch zu, ihm zu folgen, während er ihr leise zurief.*

    "Komm mit! Der alte Rafiki hat noch eine kleine Überraschung für dich!"

    *Natürlich musste Rafiki diesesmal bei Nala etwas langsamer machen, als er es damals bei Simba und seinen weg durch den Dschungel zum magischen Teich gemacht hatte. Aber die königliche Löwin war selbst jetzt noch vorbildlich tapfer, so dass die Beiden recht bald Rafikis trockenes und weiches Versteck erreicht hatten, welches er für Simbas Gefährtin vorbereitet hatte. Sichtlich Nervös aber auch etwas erleichtert, dankte Nala ihm noch einmal ehe sie dem Mandrill durch den kleinen Satz,* "Darf ich dich noch bitten, Rafiki, dass du dich bis Morgen noch um Simba kümmerst?" *, zu verstehen gab, dass sie ab nun alleine sein wollte. Und da der alte Affe durch seine Erlebnisse mit ihrer Mutter Sarafina und auch mit Sarabi mit nichts anderem gerechnet hatte, nickte er nur kurz und ging dann leise wieder den Weg zurück zu dem Lager von Nalas Freunden. Auf dem dunklen Weg dorthin, blickte er nocheinmal durch das Blätterdach hoch zu den Sternen und bat innerlich die großen Könige der Vergangenheit, der tapferen Königin der Gegenwart in diesen Stunden besonders beizustehen.


    Der erste Lichtstreifen am Horizont, welcher den neuen Tag ankündigte, weckten Rafiki nach dieser denkbar langen Nacht. Nachdem der alte Mandrill ins Lager zurückgekehrt war, hatte er sich leise neben König Simba gelegt, damit diesem vielleicht nicht sofort auffallen würde das Nala fehlte, wenn er aufwachen sollte. Und nebenbei hatte er ja ihr schließlich auch versprochen auf ihren Gefährten aufzupassen.
    Vorsichtig warf der Schamane einen prüfenden Blick in die Runde, ob vielleicht auch schon jemand der Anderen erwacht war.*

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